Ist es sinnvoll Lottozahlen zu optimieren?

Lotto, z.B. 6 aus 49 in Deutschland, ist ein beliebter Volkssport in vielen Teilen der Erde. Man kreuzt auf einem Zettel Zahlen und hofft, dass es eben diese Zahlen sind, die der Zufall zieht. Der Zufall besteht in den meisten Fällen aus einer großen Lostrommel, in der weiße Kugeln mit Zahlen darauf durcheinander gewirbelt werden. Ab und an schafft es eine davon den einzigen Ausgang zu erreichen und wird damit zur Glückszahl für die einen, zur Unglückszahl für die anderen. Doch wie kommen die Leute darauf man könne Lottozahlen nicht nur raten und so „sein Glück versuchen“, sondern man könne sie optimieren? Nun dieser Irrglaube entsteht dadurch, dass entdeckt wurde, dass in den vielen hunderten Ziehungen bisher bestimmte Zahlen einfach häfiger gezogen werden als andere. Man glaubt also, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „der Teufel auf den dicksten Haufen scheißt“ einfach höher ist und auch weiterhin der Zufall eben nicht ganz so zufällig agiert und weiterhin die bisher bevorzugten Zahlen auch weiterhin bevorzugt. Glaubt man nicht an diese Theorie, sondern ergibt sich den Regeln der Zufallsforschung (http://www.uni-stuttgart.de/uni-kurier/uk102/veranstaltung/kinder-uni.html), die letztendlich besagen, dass es keine Bevorzugung geben kann bei gleichen Voraussetzungen immer ein Ausgleich der verschiedenen Zahlen geschaffen werden muss, dann kommt man hier meiner Meinung nach das erste Mal an eine Art von tatsächlicher Optimierung von Lottozahlen. Dies zeigt schon folgender Test, den Sie selbst einmal durchführen können: Würfelt man oft genug mit einem Würfel immer auf die (vermeintlich selbe Weise) wird jede Zahl in gleicher Wahrscheinlichkeit gezogen. Was ist also zu tun? Tippen Sie bevorzugt auf Zahlen, die bislang weniger häufig gezogen wurden als die anderen. Doch sollte man nun einfach die 6 am seltensten gezogenen Zahlen auf seinem Schein ankreuzen? Die Wahrscheinlichkeit dass diese Zahlen gemeinsam in einer Ziehung gezogen werden ist schon eher weniger gegeben. Wir bleiben also beim Zufall – eine Optimierung ist eher unmöglich! Oder doch nicht? Bei der Recherche für diesen Artikel habe ich die Seite http://www.online-lotto-12.de/ gefunden auf der eine Optimierungsmethode beschrieben wird, die NICHT die Wahrscheinlichkeit auf einen Lottogewinn verbessern soll, sondern im Gewinnfall die Wahrscheinlichkeit den Gewinn mit anderen teilen zu müssen verringern soll. Dies ist die erste Optimierungsmethode, die ich für realistisch durchführbar halte, denn nicht der Faktor Zufall wird hierbei analysiert, sondern der Faktor Mensch! Menschen neigen dazu immer wieder bestimmte Zahlen zu tippen: Geburtstage (Ziffern 1-12, 1-31), Glückszahlen (3, 7, 13), Doppelzahlen (11, 22, 33, 44), Zahlen am Rand des Feldes werden ebenfalls häufiger angekreuzt. Wenn man nun versucht möglichst wenige dieser wahrscheinlich häufiger getippten Zahlen auf dem eigenen Lottoschein anzukreuzen, ist die Wahrscheinlichkeit in einem Falle des Gewinnes sicherlich größer diesen alleine oder nur mit wenigen Menschen teilen zu müssen – selbst wenn wieder einmal halb Deutschland den Millionen-Jackpot knacken möchte.  Wer dabei ein wenig Hilfe haben möchte, auf der erwähnten Seite befindet sich auch ein Generator für Zufallszahlen zwischen 1 und 49 der aber seltener getippten Zahlen eine größere Chance einräumt (http://www.online-lotto-12.de/?p=428 ). 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Bewertungen, Durchschnitt: 2,83 von 5)
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Von Trollen und Zwergen

Ich liebe es meinen Kindern Geschichten vorzulesen, wenn sie abends ins Bett gehen. Naja, wenn ich ehrlich bin mache ich das nicht ganz ohne Eigennutz – ich habe als Kind Märchen geliebt und bin auch heute ein Fan von Harry Potter und Bibi Blocksberg. Doch wann kommt man als erwachsene Person dazu sich in diese kindlichen Traumwelten versinken zu lassen? Als meine Kinder in mein Leben traten haben sie mir auch diesen Zugang wieder geöffnet. Nun heißt es jeden Abend Geschichten vorlesen, auch mal Märchen frei zu erzählen und eigene Geschichten zu improvisieren. Da einem aber irgendwann die Ideen ausgehen habe ich mich auf die Suche gemacht und bin im Internet auf Homepages gestoßen auf denen Fan-Fiction von Harry Potter zu finden ist (was machte Harry Potter zwischen seinen Abenteuern in den Schulferien, oder wie sieht sein Leben als Erwachsener aus – wirklich tolle Geschichten) und auch ganz viele Homepages mit tollen selbstgeschriebenen Märchen und fantastischen Geschichten. Hier sind meine Top 3 Geschichten-Homepages, in denen keine bekannten Figuren vorkommen, sondern alle absolut für sich alleine stehen können. 1.       http://www.esoterik-elfen-traumgeister.de/ 2.       http://www.drachental.de/ 3.       http://www.geschichten123.de/Fantasy.htm Ich denke ich werde demnächst bei www.Esoterik-Elfen-Traumgeister.de meine Geschichten einreichen, weil mir dort die Geschichten von Trinnity besonders gut gefallen haben. Habe schon angefragt ob sie die aufnehmen würden und sie freuen sich bereits darauf 😀 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
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Beendigung der Mitgliedschaft in der Piratenpartei Deutschland

Diese Email habe ich heute zweifach erhalten:
Sehr geehrte/r Herr/Frau Redegeld,
da wir für das Jahr 2009 trotz mehrfacher Mahnung bis heute keinen Zahlungseingang verbuchen konnten, gilt Ihre Mitgliedschaft in der Piratenpartei Deutschland laut Satzung wie bereits angekündigt nun als beendet.
Falls vorhanden, möchten wir Sie noch bitten, uns den ausgestellten Mitgliedsausweis an folgende Adresse zurückzuschicken:
Piratenpartei Deutschland
Landesverband Nordrhein Westfalen
Postfach 103041
44030 Dortmund
Sollten Sie weiterhin Interesse an einer Mitgliedschaft haben, könnten wir bei Begleichung aller offenen Mitgliedsbeiträge zuzüglich der Mahngebühren bis zum 31.12.2010 Ihre Mitgliedschaft wieder reaktivieren. Denken Sie bei der Überweisung bitte auch direkt an den Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2011.
Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit unter buchhaltung@piratenpartei-nrw.de zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das Verwaltungsteam
i.A. des Landesvorstand NRW
Hierzu möchte ich wie folgt öffentlich Stellung nehmen:
  • Eine Mahnung ist hier nie eingetroffen, weder per Email noch per Post, noch die angesprochenen mehrfachen Mahnungen.
  • Der Mitgliedsbeitrag wäre 2009 nur anteilig fällig gewesen.
  • Ich hab am 29.09.2009 den kompletten Mitgliedsbeitrag überweisen. 
  • Ein Spendenbescheinigung habe ich trotz mehrfachen Nachfragen nie erhalten.
  • Die Spendenbescheinigungen für die Wahlkampfausgaben 2009 habe ich erst Mitte 2010 erhalten.
  • Auf eine Spendenbescheinigung meiner Aufwendungen für den Wahlkampf 2010 werde ich verzichten.
  • Wie 2009, lag auch 2010 eine Einzugsermächtigung vor.
  • Der Mitgliedsbeitrag 2010 wurde bis jetzt nicht abgebucht.
  • Die Beendigung meiner Mitgliedschaft nehme ich hiermit dankend an, und widerrufe hiermit meine Einzugsermächtigung.
  • Den Mitgliedsausweis werde ich vernichten, um beiderseitig keine weiteren Kosten zu verursachen!
Ich glaube, dass eine Partei, die nicht in der Lage ist, ihre Finanzen noch ihre Mitglieder ordentlich zu verwalten, nicht in der Lage ist, den Willen der Bürger zu vertreten. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
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American Express Gold kostenlos!

Seit 1991 nutze ich nun schon Kreditkarten. In diesen 20 Jahren habe ich schon einige durchprobiert. Angefangen hat damals alles mit einer Firmenkreditkarte von American Express. Die Kreditkarte hat mit der Zeit die Farbe geändert: von Grün, zu Gold, nach Platin. Schwarz ist sie nie geworden. Ausserdem hatte ich auch Keditkarten von verschienden Banken: ING-DiBa, DKB, Comdirect, etc. Eine Lufthansa Visa bzw. Mastercard hatte ich auch. Bei der Menge der Karten, wollte ich bie der Lufthansa Miles-and-More-Kreditkarte die Jahresgebühr sparen, wie es auch bei der American Express Karte machen, aber darauf wollten sie sich ja nicht einlassen. Die Platin American Express Karte wurde mir auch zu teuer, als ich nicht mehr jede Woche geflogen bin, und sich der kostenlose Lounge-Zutritt für mich nicht mehr gerechnet hat. Schliesslich hab ich die Karte gekündigt, und mir am Flughafen eine neue kostenlose American Express Gold aufschwatzen lassen. Wer nicht so oft am Flughaben ist, bekommt sie auch hier. Das erste kostenlose Jahr war bald vorbei, und als Sparfuchs wollte ich die 100 Euro gebühren nicht zahlen. Also bei American Express angerufen, und das Problem geschildert, und schwups haben Sie mir die Karte ohne Jahresgebühr angeboten, wenn ich einen gewissen Mindestumsatz haben. Diesen Mindestumsatz habe ich meist in vier Monaten beisammen. Die American Express Karte hat auch noch folgende Vorteile:
  • Umfangreichen Versicherungsservice
  • Freundlicher und kompetenter Kundenservice
  • Kostenlose bzw. normale Festnetznummer, so dass mit einer Festnetzflat keine Kosten anfallen
  • Bonuspunkte Programm
  • Willkommensbonus (z.Z. 15000 Membership Rewards Punkte; entspricht ausgewähltem Prämienflug in Deutschland und Europa)
  • Kostenlose Ersatzkarte bei Verlust
  • Kein Kartenlimit
Weitere Kartentests demnächst hier im Blog. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 3,00 von 5)
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Lufthansa Mastercard kostenlos!?

Ich habe gerade bei der DKB angerufen, um zu fragen, ob sie nicht auf die Jahresgebühr meiner Lufthansa Miles-und-More-Kreditkarte verzichten würden, da ich mir sonst überlege,  die Karte nicht weiter zu nutzen. Weder der Sprachcomputer, noch die erste Mitarbeiterin konnten überhaupt auf meine Frage antworten. Ich wurde weiterverbunden. Die Dame erklärte mir dann, dass es Kreditkarten mit Monatsgebühren oder mit Jahresgebühren gibt. Auf diese Gebühren kann und will die DKB nicht verzichten,  da die Kosten die mit einer Kreditkarte verbunden sind, so hoch sind. Auf meine Einwand, dass sie durch meinen monatlichen vier-stelligen Kartenumsatz doch leicht die Kosten gedeckt haben sollten, blieb sie bei Ihrer Meinung, dass auf die Kartengebühr nicht verzichtet werden kann, wegen der hohen Kosten. Auch der Einwand, dass andere Kreditkarten kostenlos sind, interessierte sie nicht. Sie wolle aber bei Lufthansa nachfragen, ob die auf die Kartengebühr verzichten wollen, da ja angeblich die Lufthansa alles mit der Karte regelt. Das könne aber etwas dauern, da heute sicher keiner mehr zu erreichen sei, so kurz vor Feierabend ( 16:50 Uhr). 5 Minuten später war die Antwort per Email da: Auf die Kreditkartengebühr kann nicht verzichtet werden. Vermutlich hat sie gar nicht nachgefragt. Der Kunde soll bei der DKB einfach dumm gehalten werden. Der Vertragspartner zahlt immerhin 3 Prozent oder mehr bei jedem Einkauf und bekommt das Geld vom Kreditkartenunternehmen erst nach Wochen und Monaten. Das sind bei einem fünf-stelligen Jahresumsatz doch ein paar hundert Euro. Dann muss ich doch meine Lufthansa Miles-und-More-Kredikarte sowie mein DKB-Konto kündigen. Die DKB wollte es ja nicht anders. Mehr zu wirklich und dauerhaft kostenlosen Kreditkarten demnächst hier auf dem Blog. Update: Ich habe zwischenzeitlich bei der Miles&More Hotline angerufen, und gefragt, wie lange meine Meilen gültig bleiben, bei einer Kündigung der Kreditkarte. Am Quartalsende nach dem Quartal der Kündigung, beginnen die Meilen wieder zu verfallen. Für die Mitarbeitering war es eine eher ungewöhnliche Frage, und sie hat mich dazu auch zurückgerufen. Sie hatte auch vorgeschlagen, die Meilen für die Kartengebühr zu nutzen, aber eigentlich sind das viel zu viele Meilen, wie sie gleich im Nebensatz meinte. Die meisten Leute haben die Kreditkarte wohl nur, um den Meilenverfall aufzuhalten. Und dafür ist sie preislich nicht sinnvoll, da der Wert der Meilen viel niedriger ist, als die Kartengebühr. Ausser man ist Vielflieger oder Senator, und dann fliegt man soviel, dass man die Meilen auch locker verbrauchen kann. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 von 5)
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Stellengesuch Bürgermeister

Folgende Stellenanzeige habe ich in der aktuellen Vorwärts gefunden:
Sie suchen einen Bürgermeisterkandidaten? Ich SPD-Mitglied, 34 Jahre, verheiratet / 1 Kind, Betriebswirt und als Unternehmensberater tätig, suche die Herausforderung als Bürgermeister in einer Gemeinde bis 10.000 Einwohner (HE/RLP/BW/NRW) Kontakt unter bm@s332440500.online.de
Einer der 'interessanteren' Stellenanzeigen die ich in der letzten Zeit gelesen habe. So wird man also Bürgermeister: kleine Anzeige im SPD-Parteiblatt, und schon stehen die Gemeinden Schlange. Man(n) ist flexibel, hätte seine Stelle am liebsten im Süd-Westen Deutschlands. Bayern wäre doch auch nett, aber vermutlich machst Du am Land keinen Stich als SPD-Kandidat, lieber Timo. Die neuen Bundesländer wären doch eine richtige Herausforderung und gut für Deinen Lebenslauf? Wieso preist Du Dich als erfolglosen Unternehmensberater an, wenn Du noch andere Qualitäten hast? Eine kleine Recherche im Internet findet alles über dich ... Suchst Du eigentlich eine Nebenjob oder eine 400-Euro-Stelle? Oder wieso soll die Gemeinde maximal 10.000 Bewohner haben? Willst wohl eine ruhige Kugel schieben? Einige Leser kennen mich vielleicht, und wundern sich, wieso ich so ein Blättchen lese? Vor fünf Jahren haben wir die Mitgliedschaft in dem Verein gekündigt, bekommen aber immer noch die 'Kundenzeitung' sowie eine Spendenbescheinigung jedes Jahr. Es lohnt sich wohl, die Mitgliederzahl künstlich hochzuhalten. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
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Selbstbedienungskasse

Selbstbedienungskassen gibt es ja seit einiger Zeit in größeren Geschäften wie Media Markt, Ikea oder Real. Bisher hatte ich es immer gescheut, diese SB-Kassen einmal selbst auszuprobieren, da meistens ratlos aussehende Menschen davor standen, und es mir nicht genauso gehen sollte. Gestern Abend bei Real gegen 19 Uhr waren mal wieder nur wenige Kassen besetzt. Ich reihte mich erst ein eine Full-Service-Kasse ein, da auch die Selbstbedienungskasse alle besetzt waren, und auch dort eine kleine Schlange war. Ich stand immer noch in der Reihe, als dann eine Selbstbedienugskasse frei war, und doch noch einig Leute vor mir in der Schlange wartet. Ich stellte also meine Einkaufskorb auf die Fläche rechts von der Kasse, und wollte zu Scannen beginnen, als mir eine Stimme sagte, dass unerwartet Gegenstände auf der Einpackablage seien. Ich stellte den Korb also auf den Boden, und los sollte es gehen: Selbstabgewogene Plaumen uber den Scanner gezogen, aber es tut sich nix. Wie bei eine normalen Kasse, sind zwei Glasflächen vorhanden, eine vorne, und eine unten. Ich drücke die Gemüse-Taste, als eine Angestellte kommt, und fragt, ob ich das Obst gewogen haben. Ich bejahe. Sie hält den Barcode direkt an das vordere Glas, und siehe da, es kommt ein Quittungston. Sie gibt mir die Ware zurück, und ich legen sie in meinen Einkaufskorb am Boden. Eine freundlich Computerstimme sagt mir, dass ich den Artikel auf die Einkaufsablage rechts legen soll. Die Verkäuferin erklärt mir noch, dass die Artikel wohl auf der Ablage noch gewogen werden. Ich scanne also jeden Artikel und lege ihn auf die Ablage. Dort entsteht ein grosser Haufen. Dann drücke ich den Bezahlen-Button auf dem Display, und das System fragt mich nach meiner Bezahlmethode und erinnert mich an meine Kundenkarte. Ich ziehe meine Payback-Karte über den Scanner, und wähle Kreditkarten auf dem Display. Ich werde aufgefordert, meine Kreditkarte in das Lesegerät zu schieben, und dann warte ich ein wenig. Nach dem Entfernen der Karte werde ich aufgefordert auf dem kleinen Feld unter dem Kreditkartenleser zu unterschreiben. Fertig. Kauf abgeschlossen. Ich legen alle Artikle in meinen Einkaufskorb. Ich könnte auch kostenlose, hauchdünne Tüten von der Einpackstation verwenden. Fazit der Selbstbedienungskassen:
  • ältere Menschen sind heillos überfordert
  • der eigentliche Scanvorgang dauert viel länger als bei einer Kassiererin, dazu kommt noch das lästige Ablegen auf der Einpackstation
  • wenn man viele Artikel bezahlen möchte eher ungeeignet, da man diese alle auf der Einpackstation ablegen muss
  • man muss zwar eine Unterschrift bei Kreditkartenzahlung abliefern, die visuelle Kontrolle der Kassiererin / des Kassierers ob diese stimmt, fehlt allerdings
  • Selbstbedienungskassen werden die klassische Kasse mit Kassierer sicher nicht verdrängen, und somit keine Arbeitsplätze gefährden
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American Express Membership Rewards

Membership Rewards ist das Bonuspunktesystem von American Express. Es ist ähnlich wie Payback, DeutschlandCard oder Miles & More: für jeden Euro Umsatz gibt es einen Bonuspunkt. Bonuspunkte können später in Produkte oder Gutscheine umgetauscht werden. Mit Payback- oder DeutschlandCard-Punkten kann man auch direkt bezahlen: ein Punkt ist dann 0,01 Euro wert. Bei Membership Rewards scheint der Punkt nur einen Bruchteil eines Euro-Cent wert zu sein. Heute kam der neue Katalog von Membership Rewards per Post, und darin gibt es zum Beispiel folgende Angebote:
  • iPod Touch 32 GB ( nicht das aktuelle Model): 62.000 Punkte; bei Apple das neuste Model: 299,- Euro; Wert eines Punktes: 0,0048 Euro
  • MacBook Air 13.3": 388.600 Punkte; bei Apple 1430,- Euro; Wert eines Punktes: 0,00368 Euro
  • Mini Cooper Countryman: 7.699.999 Punkte; Preis im Internet ab 20.200,- Euro; Wert eine Punktes: 0,0026 Euro
Eigentlich schon ein wenig absurd, dass man für eine Prämie 7,7 Millionen Euro mit der American Express Karte ausgeben soll. Wenn man bedenkt, dass die Akteptanzstelle 3% oder mehr an den Kartenherausgeber zahlt, dann hat American Express lächerliche 231.000 Euro oder mehr verdient, bis sie den Mini Cooper rausrücken müssen. Wäre interessant zu wissen, wieviel der Centurion Card Inhaber schon soviel umgesetzt haben? Dass es auch anders geht, zeigt die Lands' End Prämie: 50,- Euro Gutschein für 5000 Punkte; Wert eines Punktes ist dann doch 0,01 Euro wie bei anderen Bonussystem. Wie man zu einer dauerhaft kostenlosen American Express Karte kommt, wird in einem der nächsten Artikel beschrieben. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 von 5)
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Sicher Online Einkaufen

Eigentlich wollte ich einen Artikel schreiben über die verschieden Prüfsiegel für Online-Shops. Gestern war allerdings in der Servicezeit auf WDR2 ein Beitrag zu sicheren Online-Shoppen. Leider war ich nur kurz im Auto unterwegs, so dass ich nicht so viel mitbekommen habe. Ein wichtige Aussage war aber, Bezahlungen mit Kreditkarte ist genauso unsicher wie Vorauskasse. Diese Behauptung kam von einem Experten einer Verbraucherzentrale. Ich würde mich selbst nicht als Experte bezeichnen, doch habe ich einige Erfahrung im Online-Shoppen. Mehrere hunderte Päckchen und Pakete waren es sicher schon. Ich bin kein Home Shopping Europe Junky. Auch nutze ich die klassischen Katalogversender, wie Quelle, Neckermann, Otto, Bon-Prix, etc nicht. Ich kaufe im Inland und auch im Ausland ein. Die geringen Unstimmigkeiten liessen sich immer regeln. Meine erste belegbar Online-Shopping Erfahrung war am 14.02.1996 bei Amazon.com. Also zu einer Zeit, als viele meiner Leser das Internet noch nicht mal dem Namen nach kannten. Ausserdem habe ich 4 Jahre bei Yahoo!Shopping in der Entwicklung gearbeitet. Soviel zu meinem Online-Shopping Background. Zurück zu der Aussage: Bezahlung mit Kreditkarte ist genauso unsicher wie Vorrauskasse. Vorrauskasse ist unsicher, da sind wir uns alle sicher. Man bezahlt und hofft, dass die Lieferung dann irgendwann mal ankommt. Nachnahme ist nicht recht viel besser. Man bezahlt, wenn die Lieferung kommt. Allerdings weiss man nicht, was in dem Päckchen ist. Für unser Waschmaschine sowie den Side-By-Side-Kühlschrank habe auch ich Nachnahme gewählt, da ich da sehe was ich bekomme. Das englische COD ( Cash on Delivery) trifft es wohl besser. Sicher sind für mich Zahlungsarten, bei denen ich erst im Nachhinein zahle: Rechnung, Lastschrift und auch Kreditkarte. Die Kreditkarte wird bei einem seriösen Unternehmen erst belastet, wenn die Ware verschickt ist. So steht es auch in in den Kreditkartenverträgen zwischen dem Kreditkartenanbieter und dem Unternehmen. Wenn also die Abrechnung nicht korrekt abläuft, wird das Unternehmen nicht nur gegenüber dem Kunden vertragsbrüchig, sondern auch gegenüber dem Kreditkartenunternehmen, und dieses sitzt am längeren Hebel, da die Kartenumsätze erst nach Wochen an das Unternehmen ausgezahlt werden. Ein einigermassen zeitnaher Anruf beim Kartenanbieter regelt die Angelegenheit immer im Sinne des Kunden. Für sicheres Online-Shoppen ist auch die richtige Auswahl des Unternehmens wichtig. Kriterien für mich sind:
  • Alter des Unternehmens bzw. wie lange sich das Unternehmen schon im Online-Handel gehalten hat
  • Kreditkartenakzeptanz
  • Bezahldaten werden über eine sichere https-Verbindung übertragen
  • Vertrauen in den Brand / die Marke ; ich kaufe nicht bei Wald-und-Wiesen-Shops ein
  • Vergleichbarkeit von Angeboten ; ist ein Angebot viel besser als vergleichbare Angebote dann ist da immer ein Hacken
  • Standort; Problem mit Unternehmen im Ausland lassen sich einfach schlechter lösen; nie einkaufen bei Unternehmen in China oder Asien
  • Erreichbarkeit des Kundenservice: am besten eine 0800-Nummer oder ein normale Nummer; möglichst keine 0180 Nummer, auf keinen Fall sonstige Servicenummern, Mobilfunknummern oder Nummern im Ausland
  • günstige Versandkosten; am besten gar keine wie mit Amazon Prime
  • Vertrauen, dass meine Daten dort sicher sind
Unternehmen die alles dies erfüllen sind u.a. Amazon.de oder Landsend. Bei der Datensicherheit sind wir bei den Prüfsiegeln für Online-Shops. Die bekanntersten sind sicher Trusted-Shops und S@fer-Shopping vom TÜV Süd. Das vorgehen diese Siegel ist das Abarbeiten von Checklisten. Allerdings ist es nicht ausreichend, korrekt ausformulierte Datenschutzbestimmungen zu haben, wenn es an der Sicherheit der Daten scheitert. Ich möchte hier die 7,1 Millionen Datensätze der Firma Schlecker in Erinnung rufen. Bei TrustedShops hat folgende Qualitätskriterien für Datensicherheit:
2.9 Der Online-Shop verpflichtet sich, ein geeignetes IT-Sicherheitskonzept, insbesondere Verschlüsselungstechnologie, Vorkehrungen gegen den Zugriff bzw. Zutritt unberechtigter Dritter und sichere Server einzusetzen, um die Privatsphäre des Verbrauchers zu schützen und Missbrauch zu verhindern. Der elektronische Transfer von Zahlungsinformationen muss stets verschlüsselt erfolgen.
Eine Prüfung findet wohl nicht statt. Wie könnte sie auch, bei nur 59,- Euro Mitgliedsbeitrag im Monat. Was ist allerdings von einem (scheinbaren) Zertifizierungsunternehmen zu halten, dass selbst nicht auf die eigenen Daten aufpasst. Jeder kann beliebige Emailadresse aus deren Newsletter löchen:
https://www.trustedshops.de/kaufen/info/newsletter.html&email=&lang=de&action=unsubscribe
Die Liste der Schlecker-Email-Adressen bietet sich da an; es gibt sicher viele Übereinstimmungen. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (ohne Bewertung)
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Unilever: Du Darfst

Ich versuche mich seit einiger Zeit gesund, bewusst, schmackhaft, fett- und kaloriearm zu ernähren. Von Unilever gibt es da eine Produktserie, die mich da unterstützen will: Du Darfst. Leider hält diese Marke nicht, was sie einem suggeriert. Kann man damit wirklich abnehmen? Eigentlich nicht! Deshalb werden ja in der Werbung auch nur magersüchtige Models gezeigt, die kein Gramm Fett zuviel auf den Rippen haben. Ja, ihre Figur können sie damit halten. Kalorie- und  fettarm sind die Produkt nicht: Die ‘Feine Kalbs Leberwurst’ hat 21% Fett. Das ist zwar ein bisschen weniger als normale Leberwurst, aber verglichen mit der ‘Go Light’ Leberwurst viel zu viel. ‘Go Light’ ist ein Markenprodukt aus dem Hause ‘Zimmermann’ mit nur 3% Fett und gibt es im Kaufland. Apropos, das Produkt heißt Kalbs Leberwurst. Zutaten: 37% Schweinefleisch, 33% Schweineleber, 17% Kalbfleisch, der Rest (13%) (Schweine)Speck und Gewürze etc. Zum Schluss noch eine Anmerkung zu der Du-Darfst-Website. Zu erreichen ohne Redirect unter www.du-darfst.de, www.dudarfst.de, du-darfst.de und dudarfst.de. Vierfacher Duplicate-Content, und keine Sichtbarkeit in den gängigen Suchmaschinen. SEO technisch kann man da vieles besser machen. ‘Du Darfst’ hat mich in keiner Weise überzeugt. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
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