Selbstbedienungskasse

Selbstbedienungskassen gibt es ja seit einiger Zeit in größeren Geschäften wie Media Markt, Ikea oder Real. Bisher hatte ich es immer gescheut, diese SB-Kassen einmal selbst auszuprobieren, da meistens ratlos aussehende Menschen davor standen, und es mir nicht genauso gehen sollte. Gestern Abend bei Real gegen 19 Uhr waren mal wieder nur wenige Kassen besetzt. Ich reihte mich erst ein eine Full-Service-Kasse ein, da auch die Selbstbedienungskasse alle besetzt waren, und auch dort eine kleine Schlange war. Ich stand immer noch in der Reihe, als dann eine Selbstbedienugskasse frei war, und doch noch einig Leute vor mir in der Schlange wartet. Ich stellte also meine Einkaufskorb auf die Fläche rechts von der Kasse, und wollte zu Scannen beginnen, als mir eine Stimme sagte, dass unerwartet Gegenstände auf der Einpackablage seien. Ich stellte den Korb also auf den Boden, und los sollte es gehen: Selbstabgewogene Plaumen uber den Scanner gezogen, aber es tut sich nix. Wie bei eine normalen Kasse, sind zwei Glasflächen vorhanden, eine vorne, und eine unten. Ich drücke die Gemüse-Taste, als eine Angestellte kommt, und fragt, ob ich das Obst gewogen haben. Ich bejahe. Sie hält den Barcode direkt an das vordere Glas, und siehe da, es kommt ein Quittungston. Sie gibt mir die Ware zurück, und ich legen sie in meinen Einkaufskorb am Boden. Eine freundlich Computerstimme sagt mir, dass ich den Artikel auf die Einkaufsablage rechts legen soll. Die Verkäuferin erklärt mir noch, dass die Artikel wohl auf der Ablage noch gewogen werden. Ich scanne also jeden Artikel und lege ihn auf die Ablage. Dort entsteht ein grosser Haufen. Dann drücke ich den Bezahlen-Button auf dem Display, und das System fragt mich nach meiner Bezahlmethode und erinnert mich an meine Kundenkarte. Ich ziehe meine Payback-Karte über den Scanner, und wähle Kreditkarten auf dem Display. Ich werde aufgefordert, meine Kreditkarte in das Lesegerät zu schieben, und dann warte ich ein wenig. Nach dem Entfernen der Karte werde ich aufgefordert auf dem kleinen Feld unter dem Kreditkartenleser zu unterschreiben. Fertig. Kauf abgeschlossen. Ich legen alle Artikle in meinen Einkaufskorb. Ich könnte auch kostenlose, hauchdünne Tüten von der Einpackstation verwenden. Fazit der Selbstbedienungskassen:
  • ältere Menschen sind heillos überfordert
  • der eigentliche Scanvorgang dauert viel länger als bei einer Kassiererin, dazu kommt noch das lästige Ablegen auf der Einpackstation
  • wenn man viele Artikel bezahlen möchte eher ungeeignet, da man diese alle auf der Einpackstation ablegen muss
  • man muss zwar eine Unterschrift bei Kreditkartenzahlung abliefern, die visuelle Kontrolle der Kassiererin / des Kassierers ob diese stimmt, fehlt allerdings
  • Selbstbedienungskassen werden die klassische Kasse mit Kassierer sicher nicht verdrängen, und somit keine Arbeitsplätze gefährden
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American Express Membership Rewards

Membership Rewards ist das Bonuspunktesystem von American Express. Es ist ähnlich wie Payback, DeutschlandCard oder Miles & More: für jeden Euro Umsatz gibt es einen Bonuspunkt. Bonuspunkte können später in Produkte oder Gutscheine umgetauscht werden. Mit Payback- oder DeutschlandCard-Punkten kann man auch direkt bezahlen: ein Punkt ist dann 0,01 Euro wert. Bei Membership Rewards scheint der Punkt nur einen Bruchteil eines Euro-Cent wert zu sein. Heute kam der neue Katalog von Membership Rewards per Post, und darin gibt es zum Beispiel folgende Angebote:
  • iPod Touch 32 GB ( nicht das aktuelle Model): 62.000 Punkte; bei Apple das neuste Model: 299,- Euro; Wert eines Punktes: 0,0048 Euro
  • MacBook Air 13.3": 388.600 Punkte; bei Apple 1430,- Euro; Wert eines Punktes: 0,00368 Euro
  • Mini Cooper Countryman: 7.699.999 Punkte; Preis im Internet ab 20.200,- Euro; Wert eine Punktes: 0,0026 Euro
Eigentlich schon ein wenig absurd, dass man für eine Prämie 7,7 Millionen Euro mit der American Express Karte ausgeben soll. Wenn man bedenkt, dass die Akteptanzstelle 3% oder mehr an den Kartenherausgeber zahlt, dann hat American Express lächerliche 231.000 Euro oder mehr verdient, bis sie den Mini Cooper rausrücken müssen. Wäre interessant zu wissen, wieviel der Centurion Card Inhaber schon soviel umgesetzt haben? Dass es auch anders geht, zeigt die Lands' End Prämie: 50,- Euro Gutschein für 5000 Punkte; Wert eines Punktes ist dann doch 0,01 Euro wie bei anderen Bonussystem. Wie man zu einer dauerhaft kostenlosen American Express Karte kommt, wird in einem der nächsten Artikel beschrieben. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 3,67 von 5)
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iPhone Localization Problems

This is what i just discussed with the Apple iPhone support, and sent Apple as feedback: Hi, this bug report concerns iPhone ( all models), iPod Touch ( all models), and I assume iPad as well. I am currently running a iPhone4, from Deutsche Telekom with all settings set to german/germany.

Weather Problem:

Since a few days, the name of the cities stored on the device have changed:
Neubeckum -> Ennigerloh Hasenbergl, München -> Moosach München -> Unterfohring Münster -> Munster Hamburg -> ...
This data is provided by Yahoo, and it seems that they have updated their weather index on most of their servers. Sometime it still displays the correct names. German special characters (Umlaute) are gone. When you now enter München again, it displays Munich.

Stock application:

Stock news are only in english , even on a german or french iPhone, and only provided for stocks with the home market USA. There are no news for one of the biggest german companies Siemens ( ticker SIE.DE, nor is the market cap shown). Yahoo has this data and the news, as you can see on de.finance.yahoo.com

Solution to the problem:

- fix the problem - change the data provider - make it possible to delete not working application Yours sincerely, Klaus Redegeld ( iPhone, iPhone 3G, iPhone 4 user ) 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (ohne Bewertung)
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Bei Landsend 25 Prozent sparen

Landsend.de ist bekannt für qualitativ, hochwertige und preiswerte Mode. Auch Leute in Übergrößen finden bei Landsend etwas. Teilweise werden die Kleidungsstücke bis 3X angeboten. Wer noch mehr sparen möchte kauft bei Landsend.com ein. Dort kostet z.B. ein Jeans die in Deutschland Euro 50,- kostet, nur USD 35,-. Bei einem aktuellen Dollar-Euro-Kurs von ca. 1,25 ist das richtig preiswert. Das Porto aus USA beträgt USD 39,- mit Priority Airmail. Die Lieferzeit ist dann 2 bis 3 Wochen. Schneller geht es mit UPS für USD 60,-. Die Ware ist dann in 2-3 Tagen da. Allerdings kommen bei UPS noch MwSt. drauf, die UPS gleich für Sie abführt. Günstiger geht es wenn man Priority Airmail wählt, und nur Waren inclusive Schicken bis zur Zollfreigrenze von 150,- Euro bestellt. Dann kommen keine Extrakosten dazu. Wer noch mehr sparen möchte, bestellt schnell und zwar bis zum 07.09.2010 bei Landsend.com, und gibt im Checkout den Promocode LABORDAY und die Pin 3130 ein. Dann gibts nochmal 25 Prozent auf alles, auch bereits reduzierte Ware. Viel Spass beim Shoppen. Weitere Tipps demnächst hier im Blog. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
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Sicher Online Einkaufen

Eigentlich wollte ich einen Artikel schreiben über die verschieden Prüfsiegel für Online-Shops. Gestern war allerdings in der Servicezeit auf WDR2 ein Beitrag zu sicheren Online-Shoppen. Leider war ich nur kurz im Auto unterwegs, so dass ich nicht so viel mitbekommen habe. Ein wichtige Aussage war aber, Bezahlungen mit Kreditkarte ist genauso unsicher wie Vorauskasse. Diese Behauptung kam von einem Experten einer Verbraucherzentrale. Ich würde mich selbst nicht als Experte bezeichnen, doch habe ich einige Erfahrung im Online-Shoppen. Mehrere hunderte Päckchen und Pakete waren es sicher schon. Ich bin kein Home Shopping Europe Junky. Auch nutze ich die klassischen Katalogversender, wie Quelle, Neckermann, Otto, Bon-Prix, etc nicht. Ich kaufe im Inland und auch im Ausland ein. Die geringen Unstimmigkeiten liessen sich immer regeln. Meine erste belegbar Online-Shopping Erfahrung war am 14.02.1996 bei Amazon.com. Also zu einer Zeit, als viele meiner Leser das Internet noch nicht mal dem Namen nach kannten. Ausserdem habe ich 4 Jahre bei Yahoo!Shopping in der Entwicklung gearbeitet. Soviel zu meinem Online-Shopping Background. Zurück zu der Aussage: Bezahlung mit Kreditkarte ist genauso unsicher wie Vorrauskasse. Vorrauskasse ist unsicher, da sind wir uns alle sicher. Man bezahlt und hofft, dass die Lieferung dann irgendwann mal ankommt. Nachnahme ist nicht recht viel besser. Man bezahlt, wenn die Lieferung kommt. Allerdings weiss man nicht, was in dem Päckchen ist. Für unser Waschmaschine sowie den Side-By-Side-Kühlschrank habe auch ich Nachnahme gewählt, da ich da sehe was ich bekomme. Das englische COD ( Cash on Delivery) trifft es wohl besser. Sicher sind für mich Zahlungsarten, bei denen ich erst im Nachhinein zahle: Rechnung, Lastschrift und auch Kreditkarte. Die Kreditkarte wird bei einem seriösen Unternehmen erst belastet, wenn die Ware verschickt ist. So steht es auch in in den Kreditkartenverträgen zwischen dem Kreditkartenanbieter und dem Unternehmen. Wenn also die Abrechnung nicht korrekt abläuft, wird das Unternehmen nicht nur gegenüber dem Kunden vertragsbrüchig, sondern auch gegenüber dem Kreditkartenunternehmen, und dieses sitzt am längeren Hebel, da die Kartenumsätze erst nach Wochen an das Unternehmen ausgezahlt werden. Ein einigermassen zeitnaher Anruf beim Kartenanbieter regelt die Angelegenheit immer im Sinne des Kunden. Für sicheres Online-Shoppen ist auch die richtige Auswahl des Unternehmens wichtig. Kriterien für mich sind:
  • Alter des Unternehmens bzw. wie lange sich das Unternehmen schon im Online-Handel gehalten hat
  • Kreditkartenakzeptanz
  • Bezahldaten werden über eine sichere https-Verbindung übertragen
  • Vertrauen in den Brand / die Marke ; ich kaufe nicht bei Wald-und-Wiesen-Shops ein
  • Vergleichbarkeit von Angeboten ; ist ein Angebot viel besser als vergleichbare Angebote dann ist da immer ein Hacken
  • Standort; Problem mit Unternehmen im Ausland lassen sich einfach schlechter lösen; nie einkaufen bei Unternehmen in China oder Asien
  • Erreichbarkeit des Kundenservice: am besten eine 0800-Nummer oder ein normale Nummer; möglichst keine 0180 Nummer, auf keinen Fall sonstige Servicenummern, Mobilfunknummern oder Nummern im Ausland
  • günstige Versandkosten; am besten gar keine wie mit Amazon Prime
  • Vertrauen, dass meine Daten dort sicher sind
Unternehmen die alles dies erfüllen sind u.a. Amazon.de oder Landsend. Bei der Datensicherheit sind wir bei den Prüfsiegeln für Online-Shops. Die bekanntersten sind sicher Trusted-Shops und S@fer-Shopping vom TÜV Süd. Das vorgehen diese Siegel ist das Abarbeiten von Checklisten. Allerdings ist es nicht ausreichend, korrekt ausformulierte Datenschutzbestimmungen zu haben, wenn es an der Sicherheit der Daten scheitert. Ich möchte hier die 7,1 Millionen Datensätze der Firma Schlecker in Erinnung rufen. Bei TrustedShops hat folgende Qualitätskriterien für Datensicherheit:
2.9 Der Online-Shop verpflichtet sich, ein geeignetes IT-Sicherheitskonzept, insbesondere Verschlüsselungstechnologie, Vorkehrungen gegen den Zugriff bzw. Zutritt unberechtigter Dritter und sichere Server einzusetzen, um die Privatsphäre des Verbrauchers zu schützen und Missbrauch zu verhindern. Der elektronische Transfer von Zahlungsinformationen muss stets verschlüsselt erfolgen.
Eine Prüfung findet wohl nicht statt. Wie könnte sie auch, bei nur 59,- Euro Mitgliedsbeitrag im Monat. Was ist allerdings von einem (scheinbaren) Zertifizierungsunternehmen zu halten, dass selbst nicht auf die eigenen Daten aufpasst. Jeder kann beliebige Emailadresse aus deren Newsletter löchen:
https://www.trustedshops.de/kaufen/info/newsletter.html&email=&lang=de&action=unsubscribe
Die Liste der Schlecker-Email-Adressen bietet sich da an; es gibt sicher viele Übereinstimmungen. 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (ohne Bewertung)
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