Ist es sinnvoll Lottozahlen zu optimieren?

Lotto, z.B. 6 aus 49 in Deutschland, ist ein beliebter Volkssport in vielen Teilen der Erde. Man kreuzt auf einem Zettel Zahlen und hofft, dass es eben diese Zahlen sind, die der Zufall zieht. Der Zufall besteht in den meisten Fällen aus einer großen Lostrommel, in der weiße Kugeln mit Zahlen darauf durcheinander gewirbelt werden. Ab und an schafft es eine davon den einzigen Ausgang zu erreichen und wird damit zur Glückszahl für die einen, zur Unglückszahl für die anderen. Doch wie kommen die Leute darauf man könne Lottozahlen nicht nur raten und so „sein Glück versuchen“, sondern man könne sie optimieren? Nun dieser Irrglaube entsteht dadurch, dass entdeckt wurde, dass in den vielen hunderten Ziehungen bisher bestimmte Zahlen einfach häfiger gezogen werden als andere. Man glaubt also, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „der Teufel auf den dicksten Haufen scheißt“ einfach höher ist und auch weiterhin der Zufall eben nicht ganz so zufällig agiert und weiterhin die bisher bevorzugten Zahlen auch weiterhin bevorzugt. Glaubt man nicht an diese Theorie, sondern ergibt sich den Regeln der Zufallsforschung (http://www.uni-stuttgart.de/uni-kurier/uk102/veranstaltung/kinder-uni.html), die letztendlich besagen, dass es keine Bevorzugung geben kann bei gleichen Voraussetzungen immer ein Ausgleich der verschiedenen Zahlen geschaffen werden muss, dann kommt man hier meiner Meinung nach das erste Mal an eine Art von tatsächlicher Optimierung von Lottozahlen. Dies zeigt schon folgender Test, den Sie selbst einmal durchführen können: Würfelt man oft genug mit einem Würfel immer auf die (vermeintlich selbe Weise) wird jede Zahl in gleicher Wahrscheinlichkeit gezogen. Was ist also zu tun? Tippen Sie bevorzugt auf Zahlen, die bislang weniger häufig gezogen wurden als die anderen. Doch sollte man nun einfach die 6 am seltensten gezogenen Zahlen auf seinem Schein ankreuzen? Die Wahrscheinlichkeit dass diese Zahlen gemeinsam in einer Ziehung gezogen werden ist schon eher weniger gegeben. Wir bleiben also beim Zufall – eine Optimierung ist eher unmöglich! Oder doch nicht? Bei der Recherche für diesen Artikel habe ich die Seite http://www.online-lotto-12.de/ gefunden auf der eine Optimierungsmethode beschrieben wird, die NICHT die Wahrscheinlichkeit auf einen Lottogewinn verbessern soll, sondern im Gewinnfall die Wahrscheinlichkeit den Gewinn mit anderen teilen zu müssen verringern soll. Dies ist die erste Optimierungsmethode, die ich für realistisch durchführbar halte, denn nicht der Faktor Zufall wird hierbei analysiert, sondern der Faktor Mensch! Menschen neigen dazu immer wieder bestimmte Zahlen zu tippen: Geburtstage (Ziffern 1-12, 1-31), Glückszahlen (3, 7, 13), Doppelzahlen (11, 22, 33, 44), Zahlen am Rand des Feldes werden ebenfalls häufiger angekreuzt. Wenn man nun versucht möglichst wenige dieser wahrscheinlich häufiger getippten Zahlen auf dem eigenen Lottoschein anzukreuzen, ist die Wahrscheinlichkeit in einem Falle des Gewinnes sicherlich größer diesen alleine oder nur mit wenigen Menschen teilen zu müssen – selbst wenn wieder einmal halb Deutschland den Millionen-Jackpot knacken möchte.  Wer dabei ein wenig Hilfe haben möchte, auf der erwähnten Seite befindet sich auch ein Generator für Zufallszahlen zwischen 1 und 49 der aber seltener getippten Zahlen eine größere Chance einräumt (http://www.online-lotto-12.de/?p=428 ). 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Bewertungen, Durchschnitt: 2,83 von 5)
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